Schädlingsbekämpfung durch den Profi

Viel Wissenswertes zu Wespen.

Zu den unbeliebtesten Insekten, die jeden Sommer umherschwirren, gehören die Wespen. Allergiker fürchten ihr Gift und der Besuch von ihnen auf der Kaffeetafel ist sehr unangenehm.
Doch was steckt hinter den vermeintlichen Plagegeistern?
In unseren Breiten sind vor allem die gemeine Wespe und die Deutsche Wespe heimisch. Zu den elf Arten, die in Mitteleuropa heimisch sind, zählen noch die Hornissen dazu.
Das Aussehen ist fast dasselbe, teilweise sind die verschiedenen Vertreter etwas größer. Sie sind schwarz-gelb gestreift und haben eine Einschnürung hinter dem Hinterleib. Daher rührt auch die Bezeichnung „Wespentaille.“
Im Frühling beginnen die jungen Königinnen mit dem Nestbau. Verwendetes Material ist sehr oft trockenes Holz. Diese wird zerkaut und zu Kügelchen geformt. Danach werden die Waben gebaut und es kommt zur Eiablage. In diesem Stadium ist die Königin allein für den Staat verantwortlich. Sie füttert die Larven mit Insekten, die vorher zerkaut werden. Die Larven sorgen mit einer zuckerhaltigen Lösung für die Ernährung der Königin.
Bei vielen Larven entstehen unfruchtbare Weibchen, die Arbeiterinnen. Dies hilft bei der Brutpflege, Fütterung und der Nahrungsbeschaffung. Im Spätsommer entwickeln sich aus den Larven fruchtbare Weibchen und Männchen. Diese werden Drohnen genannt und sterben nach der Befruchtung. Teilweise verlassen sie auch ihr Nest und befruchten anderen Königinnen, um der Inzucht vorzubeugen. Im Herbst stirbt das Volk, nur die junge befruchtete Königin überlebt in einer Art Winterstarre. Im Frühling baut sie dann ihr Nest. Allerdings nicht an der gleichen Stelle.
Zu der bevorzugten Nahrung gehören Fliegen, Läuse oder Raupen. Daher sind sie nicht „unnütz“, sondern leisten einen wertvollen Beitrag zur Schädlingsbekämpfung. Der Nachteil ist, dass Wespen sehr stark von Süßspeisen angezogen werden. Beim Grillen oder Picknick kommen sie sehr oft, denn sie lieben auch Fleisch oder Wurst. Das enthaltene Eiweiß dieser Speisen benötigen sie zur Fütterung ihrer Brut.
Manchmal nisten Wespen an Häusern. Dies kann sich unter Umständen als fatal erweisen. Wenn Kinder im Haus wohnen oder ein Allergiker, sollte die Naturschutzbehörde um Hilfe gebeten werden. Diese können das Nest fachgerecht entfernen bzw. umsiedeln. Dies selbst zu erledigen, kann sehr teuer werden. Da die Tiere unter besonderen Schutz stehen, dürfen sie auch nicht einmal getötet werden, wenn sie auf einem Kuchen sitzen. Entweder werden sie vorsichtig entfernt oder sie können mit etwas Zuckerwasser vom Naschen abgelenkt werden.
Heftige Bewegungen oder das Versuchen, die Tiere zu verjagen, macht sie aggressiv. Sie fühlen sich bedroht und wehren sich mit einem Stechen. Wenn dies passiert ist, sollte erst versucht werden zu kühlen. Zwiebel- oder Zitronensaft auf die gerötete Stelle träufeln ist eine prima Alternative zur Chemie. Schwierig wird es nur bei Stichen im Mund oder einer allergischen Reaktion. Dann muss sofort ein Arzt konsultiert werden.

Weitere Informationen finden Sie bei S&F Insectcontrol GmbH.


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